Gerhard G. StocKinger · Veröffentlicht am 02.05.2025
MCP und A2A: Die Infrastruktur für vernetzte KI-Agenten
Die nächste KI-Welle verbindet Modelle mit Daten, Werkzeugen und anderen Agenten.
Große Sprachmodelle haben gezeigt, wie leistungsfähig Sprache als Schnittstelle sein kann. Der nächste Schritt besteht darin, Modelle kontrolliert mit Unternehmensdaten, Anwendungen und anderen Agenten zu verbinden.
Zwei Protokolle, zwei Aufgaben
Das Model Context Protocol (MCP) standardisiert, wie KI-Anwendungen auf Werkzeuge und Kontext zugreifen. Agent-to-Agent (A2A) adressiert die Zusammenarbeit eigenständiger Agenten. Vereinfacht gesagt: MCP verbindet einen Agenten mit Fähigkeiten; A2A verbindet Agenten miteinander.
Damit werden Szenarien möglich, in denen ein Agent eine Anfrage versteht, Daten aus einem System abruft, einen spezialisierten Agenten beauftragt und das Ergebnis in einen Geschäftsprozess zurückführt.
Architektur wird zur Managementfrage
Offene Standards reduzieren Integrationsaufwand, lösen aber nicht automatisch Berechtigungen, Datenqualität und Verantwortung. Unternehmen sollten früh klären:
- Welche Systeme und Aktionen dürfen Agenten erreichen?
- Welche Identität und welche Rechte verwenden sie?
- Wie werden Aktionen protokolliert und freigegeben?
- Wann muss ein Mensch bestätigen?
Fazit: Der Wettbewerb entscheidet sich nicht nur beim besten Modell. Entscheidend wird, wie sicher und flexibel Unternehmen ihre Daten, Werkzeuge und Agenten orchestrieren.
Dieser Beitrag basiert auf meinem LinkedIn-Beitrag vom 02.05.2025 und wurde für den Blog redaktionell erweitert.