Gerhard G. StocKinger · Veröffentlicht am 03.09.2025
Vom Webtext zum KI-Podcast: Content neu erlebbar machen
Guter Content muss nicht in seinem ursprünglichen Format bleiben.
Was passiert, wenn eine klassische „Wer bin ich?“-Webseite nicht zusammengefasst, sondern als Gespräch neu inszeniert wird? In einem Experiment habe ich den Text mit HeyGen in einen dialogischen KI-Podcast übersetzt – spielerisch, aber mit einem ernsthaften Kern.
Repurposing ist mehr als Kopieren
Ein Webtext ist linear. Ein Dialog braucht Rollen, Rhythmus, Fragen und Reibung. Die KI kann erste Dramaturgie und Stimmen liefern. Die redaktionelle Arbeit bleibt jedoch entscheidend: Welche Aussagen tragen? Welche Zuspitzung passt zur Person? Wo wird aus Unterhaltung eine Verfälschung?
Ein belastbarer Workflow
- Ausgangstext auf Kernbotschaften reduzieren.
- Zielgruppe und gewünschte Wirkung bestimmen.
- Dialog mit unterschiedlichen Perspektiven entwerfen.
- Fakten, Namen und Tonalität prüfen.
- KI-Einsatz transparent kennzeichnen und Feedback sammeln.
Das Prinzip lässt sich auf Schulungen, Produktwissen, interne Kommunikation oder Expertenbeiträge übertragen. Ein Inhalt kann als Artikel, Kurzvideo, Audio und Workshop-Impuls unterschiedliche Menschen erreichen.
Fazit: KI skaliert nicht nur die Produktion. Richtig eingesetzt erweitert sie die Formen, in denen Wissen erlebt und verstanden werden kann.
Dieser Beitrag basiert auf meinem LinkedIn-Beitrag vom 03.09.2025 und wurde für den Blog redaktionell erweitert.