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Praxisbeispiele

Technologie wird dann wertvoll, wenn sie im Betrieb etwas verändert.

Ausgewählte Projekte aus mehr als drei Jahrzehnten: digitale Produkte, KI-gestützte Prozesse und Formate, die Menschen ins Tun bringen. Jeder Fall folgt derselben Frage: Was war der Engpass – und welcher konkrete Nutzen entstand?

16 FälleProdukte, Prozesse und Enablement
2000–2026von 3D im Web bis generativer KI
Praxis vor ToolNutzen, Integration und Akzeptanz

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16 passende Praxisbeispiele

Digitale Produkte & Systeme

Aus komplexen Anforderungen werden nutzbare Anwendungen

Fünf Beispiele dafür, wie sich Produktlogik, Fachwissen und bestehende Systeme in digitale Kundenerlebnisse, moderne Arbeitsoberflächen oder belastbar weiterentwickelbare Anwendungen übersetzen lassen.

01Semiconductor · 2000 · anonymisiert3D-Ersatzteilkatalog als früher digitaler ZwillingMaschinen im Browser zerlegen, Bauteile erkennen und direkt bestellen.

Ausgangslage

Kund:innen eines Unternehmens im Semiconductor-Umfeld benötigten Ersatzteile für bereits gekaufte Maschinen. Klassische Explosionszeichnungen und Bestellwege machten die eindeutige Auswahl aufwendig.

Herausforderung

Komplexe Maschinenstrukturen mussten schon mit der Webtechnik des Jahres 2000 verständlich, interaktiv und mit dem Bestellprozess verbunden dargestellt werden.

Vorgehen

Maschinenlogik, Baugruppen und Teilebeziehungen wurden in ein browserbasiertes 3D-Modell und eine klare Auswahlführung übersetzt.

Lösung

Kund:innen konnten ihre Maschine virtuell zerlegen, das gewünschte Bauteil auswählen und die Ersatzteilbestellung aus der Darstellung heraus anstoßen.

Ergebnis & Nutzen

Die Lösung verkürzte den Weg von der Identifikation zur Bestellung, blieb viele Jahre im Einsatz und wurde später im Zusammenhang mit einem Innovationspreis gewürdigt.

02Hersteller konfigurierbarer Bauprodukte · anonymisiert3D-Visualisierungen von Garagen bis zu PergolenMehrere konfigurierbare Produktwelten werden räumlich verständlich und online erlebbar.

Ausgangslage

Produkte wie Garagen und Pergolen entstehen aus vielen kombinierbaren Varianten: Abmessungen, Bauform, Materialien, Farben und Ausstattung. Klassische Katalogbilder konnten diese Vielfalt nur eingeschränkt vermitteln.

Herausforderung

Unterschiedliche Produktfamilien sollten trotz zahlreicher Optionen intuitiv verständlich bleiben und eine belastbare Grundlage für Beratung und Anfrage schaffen.

Vorgehen

Für mehrere 3D-Visualisierungen wurden Produktlogik, Varianten und Abhängigkeiten strukturiert und in klare, wiederverwendbare Konfigurationsabläufe übersetzt.

Lösung

Interaktive 3D-Darstellungen und Konfiguratoren machen Bauprodukte von Garagen bis zu Pergolen aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebbar und zeigen gewählte Varianten unmittelbar.

Ergebnis & Nutzen

Interessierte verstehen Unterschiede und Ausstattungsoptionen bereits vor dem Beratungsgespräch. Das erleichtert die Produktauswahl und schafft eine konkretere Basis für Vertrieb und Planung.

03KMU · modernisierte Fachanwendung · anonymisiertVon MS Access zur Blazor-WebanwendungBewährte Fachlogik erhalten, technische Grenzen überwinden.

Ausgangslage

Eine gewachsene MS-Access-Anwendung trug einen wichtigen Fachprozess und enthielt über Jahre entstandenes Praxiswissen.

Herausforderung

Die bestehende Logik durfte nicht verloren gehen, sollte aber wartbarer, browserfähig und unabhängiger vom einzelnen Arbeitsplatz werden.

Vorgehen

Masken, Datenmodell, Regeln und Ausnahmen wurden analysiert und schrittweise in eine moderne Zielarchitektur übertragen.

Lösung

Die Anwendung wurde als Blazor-Webapplikation neu umgesetzt und die vertrauten Abläufe in eine zeitgemäße Oberfläche überführt.

Ergebnis & Nutzen

Das Unternehmen nutzt seine bewährte Fachlogik weiter – mit moderner Bereitstellung, besserer Wartbarkeit und einem tragfähigen Entwicklungspfad.

04Banknahes Kreditinstitut · anonymisiertIndividuelles CRM zwischen SQL und OutlookKundenarbeit dort verbinden, wo Daten und Kommunikation bereits liegen.

Ausgangslage

Kunden- und Vorgangsdaten lagen in bestehenden SQL-Tabellen, die tägliche Kommunikation fand vor allem in Outlook statt.

Herausforderung

Eine zusätzliche Insellösung hätte neue Medienbrüche geschaffen. Gefordert war ein CRM, das die vorhandene Landschaft respektiert.

Vorgehen

Datenquellen, Rollen, Kontaktabläufe und Integrationspunkte wurden gemeinsam mit den Fachanwender:innen modelliert.

Lösung

Eine individuelle CRM-Anwendung verband die bestehenden SQL-Daten mit Outlook und machte relevante Kundeninformationen im Arbeitsablauf verfügbar.

Ergebnis & Nutzen

Weniger Systemwechsel, konsistentere Kundeninformationen und eine Lösung, die sich am tatsächlichen Prozess statt an einem Standardprodukt orientiert.

05Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden · anonymisiertSoftware Code Check an der Schnittstelle von SAP zu CADEine geschäftskritische interne Anwendung über sechs Monate analysieren und ihre Weiterentwicklung absichern.

Ausgangslage

Eine interne Applikation unterstützte die Übergabe von SAP zu einer CAD-Anwendung. Für die Software gab es im Unternehmen kein personelles Backup.

Herausforderung

Die Funktionsweise und der bestehende Code mussten nachvollziehbar werden, damit die Anwendung trotz der personellen Abhängigkeit verlässlich weiterbetreut und weiterentwickelt werden konnte.

Vorgehen

Über sechs Monate wurden Software, Abläufe und die Übergabe zwischen SAP und CAD systematisch analysiert.

Lösung

Der Software Code Check schuf eine belastbare fachliche und technische Grundlage. Darauf aufbauend wurde das Unternehmen bei der Weiterentwicklung der Anwendung unterstützt.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Das Unternehmen gewann Transparenz über die interne Anwendung und eine fundierte Grundlage für ihren weiteren Betrieb und ihre Weiterentwicklung.

06Einfacher Unternehmensauftritt · CMS-Ablösung · anonymisiertCMS bewusst ablösen und Webauftritt künftig GPT-gestützt pflegenInhalte sichern, den öffentlichen Auftritt schlank bereitstellen und Änderungen kontrolliert aus einer versionsgesicherten Quellbasis veröffentlichen.

Ausgangslage

Ein überschaubarer Unternehmensauftritt änderte sich nur punktuell. Dennoch verursachte das CMS mit Updates, Erweiterungen, Zugängen und Backups laufenden Betriebsaufwand.

Herausforderung

Inhalte, URLs, Auffindbarkeit, Medien und Kontaktwege mussten vollständig erhalten bleiben. Künftige Änderungen sollten einfach beauftragbar sein, ohne ein unkontrolliertes Bearbeiten der Live-Website zu erlauben.

Vorgehen

Seiten, Bilder, Downloads, Metadaten und Funktionen wurden inventarisiert und gesichert. Die Zielversion wurde als statischer, versionsgesicherter Webauftritt aufgebaut und vor der Umschaltung auf Links, Weiterleitungen, Formulare und Darstellung geprüft.

Lösung

Der öffentliche Auftritt wird ohne laufendes CMS ausgeliefert. Änderungswünsche in Alltagssprache lässt ein GPT als konkrete Anpassung vorbereiten; Vorschau, technische Prüfung und menschliche Freigabe bleiben verbindlich, bevor eine neue Version veröffentlicht wird.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Der Webauftritt bleibt nachvollziehbar gesichert und benötigt für seine einfache Aufgabe keinen übergroßen Systemunterbau mehr. Die laufende technische Abhängigkeit wird kleiner, während Aktualisierungen klar, schnell und kontrolliert möglich bleiben.

Prozesse & Automatisierung

Zeit gewinnen, ohne Kontrolle abzugeben

Die Unternehmen bleiben anonym. Die Wirkungslogik ist bewusst konkret: Durchlaufzeit reduzieren, Routinen automatisieren und Fachkräfte für wichtigere Entscheidungen freispielen.

07Produzierendes KMU · KI-Prozess · anonymisiertBestellung ohne Paket-PingpongAus mehr als einer Woche wurden wenige Tage – bei einer Produktserie wenige Stunden.

Ausgangslage

Für eine Bestellung wurden physische Pakete zum Kunden gesandt und anschließend retourniert. Erst danach konnte intern weitergearbeitet werden.

Herausforderung

Transport, Rücklauf und manuelle Prüfung verlängerten die Durchlaufzeit und banden pro Vorgang rund eine Arbeitsstunde.

Vorgehen

Der Ablauf wurde vom gewünschten Ergebnis rückwärts analysiert. Bild-/Produktinformation, Prüfschritte und Ausnahmen wurden für einen digitalen KI-gestützten Prozess neu geordnet.

Lösung

Die für die Bestellung nötigen Informationen werden digital erfasst, KI-gestützt aufbereitet und im definierten Prozess geprüft – ohne den bisherigen Hin- und Rückversand.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Bei einem Produkt sank die Bestellzeit auf wenige Tage, bei einer weiteren Produktserie auf wenige Stunden. Die interne Bearbeitung reduzierte sich von etwa einer Mitarbeiterstunde auf wenige Minuten.

08Handelsbetrieb · Dokumentenprozess · anonymisiertMehr als 80 Prozent der Eingangsrechnungen automatisch verarbeitetRoutinefälle laufen durch, Mitarbeitende konzentrieren sich auf Ausnahmen und Wertschöpfung.

Ausgangslage

Eingangsrechnungen mussten wiederkehrend erfasst, geprüft, zugeordnet und für die weitere Verarbeitung vorbereitet werden.

Herausforderung

Das hohe Volumen band qualifizierte Mitarbeitende in standardisierbaren Routinen; Ausnahmen mussten trotzdem zuverlässig erkannt werden.

Vorgehen

Rechnungstypen, Datenfelder, Prüfregeln und Übergaben wurden klassifiziert. Standardfälle und Ausnahmebehandlung erhielten getrennte Prozesspfade.

Lösung

Ein automatisierter Workflow liest relevante Inhalte aus, validiert sie nach Geschäftsregeln und übergibt nur unklare Fälle zur menschlichen Prüfung.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Mehr als 80 Prozent der Eingangsrechnungen werden vollautomatisch verarbeitet. Das Team gewinnt Zeit für fachlich wichtigere Aufgaben.

09KMU-Vertrieb · generative KI · anonymisiertAngebotsnachverfolgung im richtigen MomentKonsequenter nachfassen, ohne den Vertrieb mit Routinen zu belasten.

Ausgangslage

Offene Angebote wurden nicht immer rechtzeitig nachverfolgt. Im Tagesgeschäft fehlten Zeit und ein konsistenter Überblick.

Herausforderung

Nachrichten mussten zum Angebot und Kundenkontext passen. Eine starre Serienmail hätte weder Qualität noch Vertrauen verbessert.

Vorgehen

Status, Timing, verfügbare Angebotsdaten und Eskalationsregeln wurden in einen nachvollziehbaren Vertriebsprozess übersetzt.

Lösung

Generative KI bereitet kontextbezogene Nachfasskommunikation automatisch vor und stößt sie nach den vereinbarten Regeln an.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Mitarbeitende werden von Routine entlastet, mehr Angebote werden früher bestellt und die Chance sinkt, dass Mitbewerber in der Zwischenzeit zum Zug kommen.

10SCHEELEN Institut Österreich · myFutureNavi · öffentlichVirtueller Coach für berufliche OrientierungJugendliche erhalten aus ihren Ergebnissen einen verständlichen nächsten Schritt.

Ausgangslage

Schüler:innen stehen vor Bildungs- und Berufsentscheidungen, obwohl Stärken, Motive und passende Perspektiven oft noch nicht klar greifbar sind.

Herausforderung

Diagnostische Ergebnisse mussten in eine zugängliche, persönliche Orientierung übersetzt werden – ohne menschliche Beratung zu imitieren oder Entscheidungen vorzugeben.

Vorgehen

Die fachliche Methodik des SCHEELEN Instituts wurde mit einer geführten digitalen Nutzerreise und klaren Grenzen für den virtuellen Coach verbunden.

Lösung

myFutureNavi stellt Insight-Berichte bereit und ergänzt sie um einen virtuellen Coach, der Reflexion und nächste Schritte unterstützt.

Ergebnis & Nutzen

Aus abstrakten Ergebnissen wird ein interaktives Orientierungsangebot, das Jugendliche eigenständig nutzen und in Beratungsgespräche mitnehmen können.

11Versicherungsmakler-Umfeld · digitaler Formularprozess · anonymisiertFormulare online unterschreiben und sicher übertragenOnline erfassen, auf dem Endgerät unterschreiben und verschlüsselt in den Folgeprozess übertragen.

Ausgangslage

Formulare mit personenbezogenen Daten wurden ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt oder per E-Mail zurückgesendet.

Herausforderung

Die Lösung musste auf unterschiedlichen Endgeräten einfach nutzbar sein, eine direkte Online-Unterschrift ermöglichen und sensible Inhalte geschützt übertragen.

Vorgehen

Datenfelder, Unterschriftsschritt, Übertragungsweg und nachgelagerte Bearbeitung wurden als ein durchgängiger Ablauf modelliert.

Lösung

Eine geschützte Webanwendung erfasst die Angaben im Browser, ermöglicht die Unterschrift auf Smartphone, Tablet oder Computer und überträgt das Ergebnis verschlüsselt und strukturiert.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Papier, Scan und ungeschützte Rücksendungen entfallen. Medienbrüche und Neuerfassung werden reduziert, die Weiterverarbeitung wird schneller und einheitlicher.

12Unternehmen mit bestehendem AS/400-ERP · anonymisiertAutomatisierte Angebotserfassung aus E-Mails für eine AS/400Artikel und Mengen erkennen, mit zehntausenden Stammdaten abgleichen und ERP-fähig übergeben.

Ausgangslage

Angebotsanfragen kamen per E-Mail. Mitarbeitende mussten Produktangaben und Mengen lesen, passende Artikel in einer großen Preisliste suchen und für das ERP erfassen.

Herausforderung

Unterschiedliche Bezeichnungen und Formulierungen mussten zuverlässig mit mehreren Zehntausend Artikeln abgeglichen werden, ohne das bewährte ERP zu ersetzen.

Vorgehen

Die Verarbeitung wurde von der eingehenden E-Mail bis zum benötigten Übergabeformat analysiert. Erkennung, Artikelabgleich und Ausnahmefälle erhielten klar getrennte Schritte.

Lösung

Das System analysiert die E-Mail, extrahiert Artikel und Mengen, ordnet passende Artikelnummern zu und erzeugt automatisch ein Übergabefile für die AS/400.

Ergebnis & wirtschaftlicher Nutzen

Deutlich weniger manuelle Erfassung und Suchaufwand, geringeres Übertragungsrisiko und eine strukturierte ERP-Übergabe – bei weiterer Nutzung der vorhandenen AS/400.

Wissen & Enablement

Aus Aufmerksamkeit wird Anwendungskompetenz

Gute Formate erklären KI nicht nur. Sie lassen Teilnehmende an realen Aufgaben ausprobieren, vergleichen, hinterfragen und anschließend selbst weiterarbeiten.

13Wirtschaftskammer Oberösterreich · 2020 · öffentlichDie erste digitale „Jugend & Beruf“Eine der größten HR- und Berufsinformationsmessen Europas wird während Corona digital umgesetzt.

Ausgangslage

Die „Jugend & Beruf“ der Wirtschaftskammer Oberösterreich konnte 2020 nicht wie gewohnt als Präsenzmesse stattfinden. Jugendliche brauchten dennoch verlässliche Orientierung und direkten Zugang zu Ausbildungsbetrieben und Bildungsanbietern.

Herausforderung

Innerhalb weniger Monate musste aus einer großen, etablierten Berufsinformationsmesse ein belastbares digitales Format werden. Unterschiedliche Aussteller, Inhalte und Live-Kontaktmöglichkeiten mussten technisch zusammengeführt und verständlich nutzbar gemacht werden.

Vorgehen

Als technischer Projektleiter analysierte Gerhard G. StocKinger die verfügbaren technischen Möglichkeiten, unterstützte die Auswahl der Umsetzungspartner und vermittelte zwischen Auftraggeber, Anbieter und Programmierung. Er verantwortete die technische Kontrolle; Schulungen bereiteten Veranstalter, Aussteller und Besucher auf das neue Format vor.

Lösung

Die Messe wurde vom 20. bis 24. Oktober 2020 vollständig digital angeboten. Individuelle Messestände bündelten Ansprechpartner, Bildungsangebote, Bilder, Videos und Downloads; Video- und Text-Chats ermöglichten den direkten Austausch.

Ergebnis & Nutzen

Die berufliche Orientierung blieb trotz der pandemiebedingten Einschränkungen zugänglich. Eine technisch kontrollierte Plattform, vorbereitete Aussteller und klare Supportwege machten Information und persönliche Beratung zeit- und ortsunabhängig möglich.

14Wirtschaftskammern Österreichs · 2023 · öffentlichAchtteilige Webinarreihe: KI für EPU und KMUEin früher, strukturierter Praxiseinstieg in generative KI für Betriebe.

Ausgangslage

Mit dem Durchbruch von ChatGPT entstand bei EPU und KMU großer Orientierungsbedarf: Was kann generative KI, wo hilft sie und welche Grenzen sind relevant?

Herausforderung

Ein dynamisches Thema musste ohne unnötigen Fachjargon, zugleich aber fundiert und für sehr unterschiedliche Betriebe nutzbar vermittelt werden.

Vorgehen

Gemeinsam mit der WKO wurde eine aufeinander aufbauende achtteilige Reihe konzipiert, die Grundlagen, Werkzeuge und betriebliche Anwendungen verband.

Lösung

Ab 31. Mai 2023 fanden acht kompakte Mittwoch-Webinare statt; Unterlagen und Aufzeichnungen wurden zur weiteren Nutzung bereitgestellt.

Ergebnis & Nutzen

Unternehmer:innen erhielten früh eine strukturierte Lernstrecke und konnten Einsatzmöglichkeiten für das eigene Geschäft Schritt für Schritt einordnen.

15WKO · 2024–2026 · öffentlichKI Tool Party und anschließende Deep DivesWerkzeuge live erleben – danach ein ausgewähltes Tool wirklich verstehen.

Ausgangslage

EPU sehen laufend neue KI-Tools, können Nutzen, Qualität und Datenschutz aber schwer allein bewerten.

Herausforderung

Ein Webinar sollte Breite bieten, ohne zur bloßen Tool-Parade zu werden, und zugleich Raum für vertieftes Lernen schaffen.

Vorgehen

Aktuelle Werkzeuge werden an konkreten Arbeitsaufgaben live demonstriert. Ein Folgetermin vertieft ein ausgewähltes Tool anhand praxisnaher Beispiele.

Lösung

Die Tool Party plus Deep Dive wurde als wiederkehrendes WKO-Format etabliert; die WKO-Mediathek dokumentiert Termine und Aufzeichnungen von 2024 bis 2026.

Ergebnis & Nutzen

Die Live-Termine stoßen wiederholt auf mehr Nachfrage als verfügbare Plätze. Aufzeichnungen und Unterlagen machen das Wissen anschließend breiter zugänglich.

16AssCompact Österreich · 2025–2026 · öffentlichLiveTV-Serien für ungebundene VersicherungsvermittlerGenerative KI in Kommunikation, Beratung, Backoffice und Compliance anwenden.

Ausgangslage

Versicherungsmakler:innen arbeiten mit hohem Dokumentationsaufwand, sensiblen Daten und komplexen Produktinformationen.

Herausforderung

KI-Anwendungen mussten unmittelbar nutzbar sein und zugleich fachliche, datenschutzrechtliche und haftungsrelevante Grenzen berücksichtigen.

Vorgehen

Die Inhalte wurden entlang realer Makleraufgaben strukturiert: E-Mail, Produktvergleich, Kundenkommunikation, Dokumentation und sichere Anwendung.

Lösung

2025 startete eine vierteilige LiveTV-Serie. 2026 folgte eine fünfteilige Vertiefung zu ChatGPT; zusätzlich wurden konkrete Anwendungen bei AssCompact-Veranstaltungen gezeigt.

Ergebnis & Nutzen

Aus einem Impuls entstand ein fortgesetztes Weiterbildungsformat mit direkt anwendbaren Workflows und anerkannten IDD-Lerneinheiten.

Herbstserie 2026

Fünf aufeinander aufbauende LiveTV-Termine, jeweils von 11.00 bis 12.30 Uhr:

  1. Grundlagenteil 1: ChatGPT-Onboarding für Mitarbeiter: sicher starten, richtig fragen, produktiv arbeiten
  2. Grundlagenteil 2: Der KI-Arbeitsplatz im Vermittlerbüro: Standards, Vorlagen und sichere Nutzung
  3. Praxisteil 3: KI-Onboarding für den Betrieb: vom Einzelanwender zum produktiven Teamstandard
  4. Praxisteil 4: Wissensmanagement mit ChatGPT: Mitarbeiter schneller einschulen, Wissen besser nutzen
  5. Praxisteil 5: Der digitale Vermittler-Assistent: ChatGPT in Prozesse, Qualität und Backoffice integrieren

Was diese Projekte verbindet

Keine Lösung begann mit „Wir brauchen dieses Tool“. Ausgangspunkt waren ein nachvollziehbarer Engpass, vorhandene Daten und die Menschen, die täglich mit dem Prozess arbeiten. Genau daraus entsteht Unternehmens-Enablement: eine Verbesserung, die technisch funktioniert und organisatorisch getragen wird.

Hinweis zur Vertraulichkeit: Bei anonymisierten Fällen werden bewusst weder Unternehmen noch Produkte genannt. Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Projekterfahrung; öffentliche Fälle verlinken direkt auf Veranstalter-, Projekt- oder Bestandsseiten.

Welcher Engpass soll in Ihrem Unternehmen kleiner werden?

Wir klären Ausgangslage, Nutzen und den kleinsten belastbaren nächsten Schritt.

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